In einer Chronik zeichnen wir das Leben und Arbeiten Heinrich Bölls in seiner Heimatstadt Köln nach. Originalbilder und Originaldokumente vermitteln Eindrücke aus der jeweiligen Lebenssituation des Nobelpreisträgers. Die Chronik hat dabei nicht den Anspruch einer lückenlosen, biografischen Aufarbeitung seines Lebens.
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Böll widmet sich erst nach dem Krieg ernsthaft seiner Leidenschaft: dem Schreiben. Obwohl er innerhalb kürzester Zeit etliche Texte verfasst hat, fällt es ihm schwer, sich als Autor zu etablieren. Gründe dafür gibt es viele: seine Themen sind nicht gefragt, Köln ist zu dieser Zeit kulturelle Provinz und teuer ist der neue Beruf auch. Doch Böll macht weiter.
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Wie war die Kölner Presse zu "ihrem" Heinrich Böll? Schlug sie sich bei Kontroversen eher auf seine Seite, oder war sie im Gegenteil besonders kritisch dem Schriftsteller gegenüber? Genoss Böll in der Kölner Presselandschaft mehr Solidarität als in Restdeutschland? Eine Untersuchung anhand dreier Beispiele soll Klarheit bringen.
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