Schon kurz nach Bölls Tod im Juli 1985 kursiert in der Kölner Bezirksverwaltung die Idee, einen Platz nach dem verstorbenen Ehrenbürger zu benennen. Aus der Diskussion um einen würdigen Platz zur Ehrung des Nobelpreisträgers entwickelt sich ein über die Medien geführter Streit zwischen den verschiedenen Parteien.
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Meinungsfreiheit oder die persönliche Ehre – was ist wichtiger? Fünf Gerichte beschäftigte diese Frage, nachdem Heinrich Böll den Berliner Journalisten Matthias Walden, Chefkommentator des Sender Freies Berlin, verklagte. Der sogenannte "Walden-Prozess" zog sich von 1974 bis 1981 hin.
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Ende 1982 – zu Heinrich Bölls 65. Geburtstag – beschließt die Stadt Köln, ihrem berühmtesten Sohn die höchste Ehrung zuteil werden zu lassen: die Ehrenbürgerschaft soll ihm verliehen werden. Doch die Begründung, die sowohl auf das literarische als auch das politische Schaffen Bölls eingeht, stößt bei der CDU auf Widerstand.
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