In einem Artikel in der am gleichen Tag erscheinenden Ausgabe der Kölnischen Rundschau kritisiert Walter Kuert für dieses Verhalten scharf. Die Zeitung erweitert die Suche nach einem geeigneten Platz für Böll im Herzen Kölns zudem um einen eigenen Vorschlag: Ein bisher namenloser Platz neben dem Museum Ludwig in Rheinnähe würde sich doch als Lösung anbieten. Als Fürsprecher wird Oberbürgermeister Burger genannt, der die Idee "frappierend gut" findet – eine Meinung, der sich auch Oberstadtdirektor Kurt Rossa und Bürgermeister Dr. Heribert Blens anschließen. Weiteres Gewicht erhält der Vorschlag durch die Zustimmung Annemarie Bölls und ihres Sohns René. Klaus Linke, Fraktionsvorsitzender der Grünen in der Bezirksvertretung, sieht einen Heinrich-Böll-Platz direkt neben dem Museum Ludwig, "gegen das Böll doch Zeit seines Lebens gewesen ist", zwar kritisch, doch lediglich für den SPD-Politiker Kuert kommt dieser Ort prinzipiell nicht in Frage. Er beharrt auf dem Appellhofplatz, "nach der unqualifizierten Kritik von vielen Seiten erst recht". Damit wird Heinrich Böll nach der Diskussion um seine Ehrenbürgerschaft erneut zum politischen Streitthema, wobei die vorhandene Beziehung von Böll zum Museumsplatz komplett in den Hintergrund gerät:

Da genau diese offene Kontroverse aber mittlerweile in vollem Gange ist und eine gütliche Einigung zu diesem Zeitpunkt in weite Ferne gerückt scheint, veröffentlicht der Kölner Stadt-Anzeiger am 27.09.1985 unter der Überschrift "H.-Böll-Hofplatz, gesprochen: Hapöllhofplatz" eine Reihe von Leserbriefen, die sich teils frustriert, teils kreativ mit dem Streit auseinandersetzen. Erhard Schuffenhäuser plädiert etwa für den titelgebenden Hapöllhofplatz. Ingeborg Braunert (Grüne) setzt sich hingegen vehement gegen einen vorgeschlagenen "Heinrich-Böll-Wanderweg" durch die Stadt ein, deren Geschichtsverlust und Umgestaltung Böll ja immer kritisiert habe. Noch einen Schritt weiter geht Michael Schmidt, der vorschlägt, gleich die ganze Stadt in "Bölln" umzubenennen. Für Wilhem Förster ist es letztendlich vollkommen egal, "ob es sich um Kompostwürmer handelt oder eine Dichterehrung, es wird immer ein Millowitsch-Theater daraus".
Trotz aller Kritik und des Einsatzes von Oberbürgermeister Burger bleibt die SPD in der Bezirksvertretung Innenstadt mit Frontmann Kuert aber bis zur abschließenden Sitzung am 17.10.1985 bei ihrem Vorschlag zur Umbenennung des Appellhofplatzes. Was zu diesem Zeitpunkt kaum noch jemand erwartet hatte, bildet einen Tag später jedoch eine Schlagzeile in der Kölnischen Rundschau: "Es bleibt beim Appellhofplatz". Entgegen der Vorgabe der eigenen Ratsfraktion enthält sich der Grüne Thomas Koch nicht der Stimme, sondern stimmt zusammen mit der CDU gegen den Antrag und stellt somit eine für eine Umbenennung nicht ausreichende Stimmengleichheit her.
Als Grund für das Veto führte die Rundschau die allgemeine Haltung der Grünen an, keine Straßen oder Plätze nach lebenden oder gestorbenen Personen zu benennen. Der Stadt-Anzeiger vermutete hinter der Gegenstimme eine Retourkutsche für die Weigerung der Stadt, ein besetztes Haus mit Strom zu versorgen. Sicher ist nur: Auch im weiteren Verlauf der Diskussion fand sich keine Mehrheit mehr für den Appellhofplatz, und letztendlich erhielt der Museumsplatz doch noch seinen heutigen Namen.