
Was ist das Besondere an Köln? Wir haben Kölner und Nicht-Kölner dazu befragt:
"Für mich als Nicht-Kölnerin ist und bleibt der Kölner Dom ein wesentlicher Bestandteil von Köln. Wahrscheinlich weniger aus religiösen Gründen, sondern viel mehr aus Gewohnheit. Getreu dem Karnevalslied der Bläck Fööss: 'Wat sull dä dann woanders, dat hätt doch keine Senn.' (Was soll der denn woanders, das hat doch keinen Sinn.) Um seine majestätische Anmutung zu unterstreichen, sollte der Dom in meinem Wappen einen roten Anstrich bekommen.
Das zweite, zentrale Element meines persönlichen Kölner Wappens ist die Narrenkappe. Ein Hauch Karneval schwebt das ganze Jahr über Kölns Dächern, eine Art Nebel, der die Kölner zu sehr humorvollen Leuten macht. Der gelbe Hintergrund der Narrenkappe soll für dieses typisch sonnige Gemüt der Kölner stehen.
Das dritte und letzte Element meines Wappens stellen die Kronen dar, die an die drei Weisen aus dem Morgenland erinnern. Dieses Element möchte ich aus dem derzeitigen Wappen der Stadt beibehalten."
Warum passt gerade der Kölner Dom nicht in sein Wappen? Wieso ist ausgerechnet ein Gitter ein wichtiger Bestandteil seines Kölner Stadtwappens?
Heinrich Böll beschreibt in seinem Essay mit dem Titel "Was ist kölnisch?" von 1960 seine persönliche Vorstellung von einem Kölner Wappen. Stück für Stück setzt Heinrich Böll ein imaginäres Kölner Stadtwappen zusammen.