"Nein, ich seh’ den [Rhein] auch nicht heiter. Sehr schön, aber nicht heiter. […] Die, sagen wir: melancholische Optik hängt nicht mit den Autos zusammen. Die ist gegeben. Wir leben nun mal hier am Niederrhein, und er hat seine Melancholie."
(S. 210)



"Ich habe eben den größten Teil meiner Kindheit oder auch Jugend am Rhein verbracht. Einfach am Rhein gesessen, den Schiffen zugeguckt und dieses – sagen wir: das Weltoffene an diesem Vorgang hat mich wahrscheinlich sehr beeindruckt und geprägt. Das ist das Entscheidende."
(S. 196)


"Nicht einmal der Industriedreck, der den Rhein zum schmutzigsten Fluß Europas macht, nimmt ihm seine Majestät; er kann sehr wohl schmutzig und majestätisch sein."
(S. 146)


"Ein Fluß, in dem man nicht mehr baden kann, ist kein Fluß mehr, sondern ein Abwässerkanal, und baden konnte man im Rhein schon um die Mitte der 50er Jahre nicht mehr. ..."
(S. 167)