"Eine Stadt wie jede andere, eine Großstadt mit ihren paar hunderttausend Autos, die auch den Rhein fast unzugänglich machen. Diese schöne Promenade, die die Stadt Köln gebaut hat, die ich wirklich herrlich finde, auf der ich sehr gerne spazieren gehe oder spazieren gehen würde, die fast von der Mühlheimer Brücke bis Rodenkirchen durchgeht, sehr schön, bisher durch den Autoverkehr fast abgesperrt auch durch den Krach. Die Ruhe des Rheins ist verloren, nennen wir das so; auch durch die Schiffe natürlich, durch neue Techniken, neue Transporttechniken. Und gerade das, die Ruhe des Rheins, die in meiner Erinnerung sehr tief ist – als Kind, als Junge, auch als junger Mensch, die ist verloren durch die Autos, den Verkehr; und der Rhein ist mir natürlich immer viel wichtiger gewesen und sitzt tiefer als Köln."
(S. 209)



"Dieses ungeheure Erlebnis heimzukehren, sagen wir: während des Krieges: Urlaub oder auch illegal mal nach Hause fahren, das Gefühl, über die Brücke zu kommen, die ja in meinen Arbeiten auch eine große Rolle spielt, die Rheinbrücke, von der rechten auf die die linke Seite – das war schon noch Heimat."
(S. 196)



"Dann geh’ ich am Rhein spazieren mit ihnen, weil das für mich sehr wichtig ist, und zeige die Brücken. Köln ist ja eine Brückenstadt."
(S. 215)