Der deutsche Schriftsteller Werner Koch fragte 1979 Heinrich Böll:
"Nimm mal an, du müßtest mir Köln zeigen, dein Köln … Wohin würdest du mit mir gehen, und was erscheint dir bei einem solchen Stadtbummel nebensächlich oder gar überflüssig?"
Am meisten faszinierten Heinrich Böll die romanischen Kirchen – die waren fester Bestandteil der Stadttour, die er Werner Koch beschrieb. Den Dom, als Wahrzeichen der Stadt, mochte Heinrich Böll nur von innen, aber er gehörte zu seiner Tour dazu. Mit all den Orten, die Böll in seiner Stadtführung streifte, verband er auch persönliche Erlebnisse. Mit der Zerstörung Kölns im Zweiten Weltkrieg starb auch das Köln, das Böll einst so liebte. Wir lassen die Heinrichs Bölls Stadtführung durch seine Heimatstadt Köln Revue passieren.
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Mit einem eigenen Blickwinkel auf die Stadt am Rhein beschreiben auch Kölner Bürger ihre ganz persönliche Stadttour. Der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma empfiehlt seinen Gästen, sich von der Kölner Lebensart hinreißen zu lassen – und macht ansonsten Werbung für die Shopping-Möglichkeiten in Köln. Studentin Christina Mauel würde ihren Gästen die kleinen Veedels-Kneipen zeigen, in denen Kölsch getrunken und gesprochen wird. Aber auch während des Kölner Karnevals können Gäste jede Menge erleben. Frank Remagen, der Präsident des Karnevalvereins "Ehrengarde der Stadt Köln 1902 e.V." empfiehlt deshalb seinen Gästen, sich von den "tollen Tagen" hinreißen zu lassen.