"Wir lernten nicht fürs Leben in der Schule, sondern für den Tod. Jahrgang um Jahrgang deutscher Abiturienten lernte für den Tod. War Sterben fürs Vaterland der höchste Wert? ... Ich war entschlossen, nicht für den Tod zu lernen, der vielen, wenn nicht allen deutschen Abiturienten als höchstes Lebensziel verkündet worden ist. So lernte ich im Leben für die Schule und in der Schule … doch einiges fürs Leben …"
(S. 49, 53)
Wenn kleine Schuljungen zu Soldaten herangezogen werden, um andere zu töten oder für das Vaterland zu sterben, dann ist es auch unwichtig, Mathematik, Lesen, Schreiben oder andere intellektuelle Inhalte zu lernen, wenn sie mit menschenfeindlichen Ideologien verknüpft werden.
(Elke Ostbomk-Fischer)
Zu Bölls Zeiten gab es nur Frontalunterricht, da wurden Schüler indoktriniert, mit nationalsozialistischer Ideologie voll gepumpt. Da haben die Jugendlichen mit Sicherheit nichts Wichtiges für das Leben gelernt.
(Ursula Merz)