In Heinrich Bölls Werk spiegeln sich die rheinische Mentalität und der rheinische Katholizismus wider. Was der Rheinländer und hier speziell der Kölner fühlt, denkt, wie er handelt und spricht, darauf wird der Leser in Heinrich Bölls Erzählungen und Romanen immer wieder verwiesen. Ein großes Thema, vor allem der frühen Werke, ist Bölls Nähe zur katholischen Religion und sein Aufbegehren gegen die Amtskirche.
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An einem einzigen Tag im Jahre 1958 nimmt das Leben dreier Generationen einer rheinischen Architektenfamilie eine dramatische Wendung. Heinrich Böll beschreibt in einem seiner komplexesten Romane das deutsche Schicksal der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Als Hauptschauplatz von "Billard um halb zehn" ist Köln erkennbar. Begeben Sie sich auf literarische Spurensuche rund um den Dom, auf die linke Rheinseite und in das Severinsviertel.
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Die gutherzige, aber ungebildete Leni Pfeiffer lernt während des Krieges den sowjetischen Kriegsgefangenen Boris kennen und verliebt sich in ihn. Der als "Verf." zu erkennende Autor rekonstruiert aus Gesprächen mit Zeitzeugen das Leben dieser Frau und den Verlauf der gefährlichen Liebesbeziehung. In "Gruppenbild mit Dame" erwähnt Heinrich Böll Köln nie explizit, jedoch lässt sich die Domstadt als Schauplatz eindeutig identifizieren.
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