"Leni wohnt immer noch in dem Haus, in dem sie geboren ist. Das Stadtviertel ist aufgrund nicht zu eruierender Zufälle von Bomben verschont worden, jedenfalls ziemlich verschont worden; es wurde nur zu 35 % zerstört, war also vom Schicksal begünstigt."
(S. 14, Z. 1–5)
"... Mit ihm also tanzte Leni schätzungsweise zwölfmal. ('Das muß man ihm lassen: ein phantastischer Tänzer war er!' Lotte H.), bevor sie gegen ein Uhr früh sich von ihm in einen unweit gelegenen, in einen Park verwandelten Festungsgraben entführen ließ."
(S. 124; Z. 30–34)



"Wie bereits in den vor Gruppenbild mit Dame publizierten Romanen – aber auch in weiteren Prosatexten – orientierte sich Böll für die Ausgestaltung von Erzähldetails vor allem der urbanen Requisiten an stadthistorisch bzw. baulich identifizierbaren Gegebenheiten resp. für ihn zentralen Lokalitäten Kölns. So entspricht Lenis in der 'Neustadt' (s. im Text S. 9, 17) gelegene 'Sieben-Zimmer- Wohnung' in der 'Bitzerathstraße' (s. im Text S. 27. 35–28. 5, 159. 30–31 und Stellenkommentar dazu), in deren Nähe sich ein alter Festungsgraben befindet (s. die zweimalige Erwähnung im Text S. 124. 33, 125. 28–32 und Stellenkommentar dazu) und schließlich auch das Bürogebäude der Hoysers (s. im Text S. 346. 31–32 und Stellenkommentar dazu) ebenso den Wohnverhältnissen wie der Wohngegend Bölls, der von 1969 bis 1982 in einer Sieben-Zimmer-Wohnung des Hauses Hülchrather Straße 7 in der nördl. Kölner Neustadt nahe der alten Festungsanlage von Fort X wohnte."
(S. 524, Kommentar)
Literarische Bezüge zu Katholizismus und Rheinland.
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Lenis Arbeits- und Zufluchtsort: der Zentralfriedhof.
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Der Krieg als prägendes Ereignis des Romans.
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Der Wandel der Stadt nach dem Krieg.
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Der Roman aus heutiger Sicht.
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