Marie, Hans Schniers große Liebe, ist zu seinem Bedauern praktizierende Katholikin. Sie träumt von Heirat und Kindern und mit jeder Fehlgeburt wird dieser Wunsch größer. Die Enttäuschung und der Schmerz veranlassen Marie von Hans eine schriftliche Vereinbarung zu fordern, die gemeinsamen Kinder (die noch gar nicht existieren) katholisch zu erziehen. Marie verlässt Hans, als er sich weigert, sich der 'Institution zu unterwerfen' – sie heiratet Züpfner. Der Beginn des persönlichen Untergangs von Hans Schnier. "Ich bin vollkommen ruiniert, beruflich, seelisch, körperlich, finanziell."
(S. 254)
Literatur: Böll, Heinrich 1997: Ansichten eines Clowns. dtv, München (Neuaufl.)