"... – und dann brauchte ich noch etwas, das jeder Maler sofort ver-
stehen wird: ich brauchte einen Rahmen, einen schmalen leichten Rahmen aus totem Material: aus Wirklichkeit. Ich fuhr mit dem Auto je einmal in zwei kleine Kreisstädtchen mit einem Amtsgericht, nicht weit von Köln, sah mir dort Schulen, Cafés, die Hauptstraßen, Brücken, Flüßchen an, auch ein paar alte Patrizierhäuser, vermied wohlweislich die Amtsgerichte – und kombinierte oder, fast könnte ich sagen, ich legierte aus diesem toten Material Wirklichkeit den Rahmen."
(S. 250, Z. 35-S. 251, Z. 6)
