Käte hört das Lied eines Negersklaven:
"… aus dem Hof höre ich den Widerhall dreier Gottesdienste, zweier Unterhaltungskonzerte, eines Vortrags und den heiseren Sang eines Niggers, der alles durchdringt und als einziges mein Herz berührt.
…and he never said a mumbeling word…
...und er sagte kein einziges Wort..." (S. 50)
"Immer noch höre ich den sanften und so heiseren Schrei des Niggers, höre ihn durch zwei wässerige Predigten hindurch, und ich spüre wie mein Hass hochstiegt, Haß gegen diese Stimmen deren Gewäsch in mich eindringt wie Fäulnis.
…they nailed him to the cross, nailed him to the cross...
...sie schlugen ihn ans Kreuz, schlugen ihn ans Kreuz…" (S. 50)
Der Gesang des 'Niggers' dringt im Gegensatz zu den Predigten zu Käte vor. Wieder "besiegt" das Menschliche das Institutionelle.
"Das Schweigen" taucht im Roman an verschiedenen Stellen immer wieder auf (Mädchen an der Schalterkasse bedient Fred "ohne ein Wort", bei Freds Besuch bei den Bücklers begegnet ihm Schweigen, bei Frau Franke im Flur muss geschwiegen werden). So zieht sich die Entfremdung und das Misslingen der Kommunikation, das Versagen der Menschlichkeit wie ein roter Faden durch den Roman. Aber Böll lässt Hoffnung anklingen:
Fred: "Eines Tages werde ich sprechen" (S. 181)